Variations des lundis
Montage, eine Wahl ohne Alternativen.
Wenn die Woche nicht besser wird brauche ich am Mittwoch einen Wodka. Kein Schnaps für Tamara. Am Donnerstag vielleicht einen Arzt. Dabei soll ich am Donnerstag einen Vortrag halten.
Kurz nach neun am Montagmorgen, kurzes Statement zu Eigenkapitalrichtlinien, die nach einer Stadt am Rhein benannt sind. Falsch, es ist nicht Köln. Mit Düsseldorf kommen Sie hier auch nicht weiter. Später dann antreten zum Vorsingen. Peinliche Veranstaltung. Ausgrenzung und Gelächter. Den Gürtel für meine Hose habe ich vergessen. Das mit dem Gewichtsverlust kann bisweilen eine Krux sein. Mittagessen? Gestrichen – sonst verliere ich hier noch meine Hosen.
Ein Carréfour aus dem Lafayette verspeist. Die Tüte gegenüber war kaum zu übersehen. Der Materialaufwand in der Bauindustrie? Sehen’se, am Donnerstag werde ich dazu ein paar Sätze sagen.
Und morgen abend zur SPD, die Finanzmarktkrise diskutieren.
Einmischen. Einfach einmischen.
Revisionisten sind gefragt. Revolutionäre under cover werden gerne genommen. Bis heute hat meine Kohle gereicht, um ihnen die Stirn zu bieten. Diese Stirn, die ich euch geboten habe werde ich nicht meistbietend verkaufen.
“Njet!”

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