Variations des lundis
Montage, eine Wahl ohne Alternativen.
Wenn die Woche nicht besser wird brauche ich am Mittwoch einen Wodka. Kein Schnaps für Tamara. Am Donnerstag vielleicht einen Arzt. Dabei soll ich am Donnerstag einen Vortrag halten.
Kurz nach neun am Montagmorgen, kurzes Statement zu Eigenkapitalrichtlinien, die nach einer Stadt am Rhein benannt sind. Falsch, es ist nicht Köln. Mit Düsseldorf kommen Sie hier auch nicht weiter. Später dann antreten zum Vorsingen. Peinliche Veranstaltung. Ausgrenzung und Gelächter. Den Gürtel für meine Hose habe ich vergessen. Das mit dem Gewichtsverlust kann bisweilen eine Krux sein. Mittagessen? Gestrichen – sonst verliere ich hier noch meine Hosen.
Ein Carréfour aus dem Lafayette verspeist. Die Tüte gegenüber war kaum zu übersehen. Der Materialaufwand in der Bauindustrie? Sehen’se, am Donnerstag werde ich dazu ein paar Sätze sagen.
Und morgen abend zur SPD, die Finanzmarktkrise diskutieren.
Einmischen. Einfach einmischen.
Revisionisten sind gefragt. Revolutionäre under cover werden gerne genommen. Bis heute hat meine Kohle gereicht, um ihnen die Stirn zu bieten. Diese Stirn, die ich euch geboten habe werde ich nicht meistbietend verkaufen.
“Njet!”
Großes Tennis
‘Matchpoint’ ein Film mit intensiven Erinnerungen. Es ist möglich den Ball auf der Netzkante zu halten ohne ihn zu beschädigen. Dann ist es großes Tennis. Wir gehen auf den Platz und wir gehen gemeinsam vom Platz. Das Wissen darum verhilft dem Ball auf der Netzkante zu seiner Balance. Das geht selten, diesmal geht es. Mit dem Gruß der Frauen auf Lombok: Meine Hand berührt mein Herz und geht zu deinem.
Einer treuen Leserin.
Schreiben
Kennen Sie das? Zu schreiben, und zu lesen, das was eben die eigenen Finger tippten. Manchmal ist es gut, so wie es jetzt eben ist. Etwas das Sie vermissen und doch nicht missen möchten. Den Fingern sei Dank!
