Tiefflug im Herbst
Der gebrochene Knochen findet zur Stärkte zurück. Etwas in meiner Brust wehrt sich dagegen, gebrochen zu sein. Auf einer holprigen kleinen Straße fliege ich mit meiner Maschine. Töne in den warmen Farben der untergehenden Sonne. Herbstwälder und ein Sonnenuntergang, der nahe ist. Kalte Füße und die Straße vor mir. Ein hoher Sitz über der Straße. Aschenbecher am See. Balken die tragen über ein Rinnsal.
Weiche Linien durch Kurven. Variationen sind möglich. Das Denken bleibt mir in diesen Momenten erspart. Das Grübeln nicht. Weniger Grübeln und mehr denken.
Im Aschenbecher am See weicht eine Glut dem Druck.
Dem Druck des Anlassers folgt der Motor. Er springt an. Viele Pferdestärken, die ein behutsames Händchen erfordern. Sonst schießen sie in einen Himmel, der sie die Erde vergessen lässt. Der bedeckt ist von Blättern des Jahres 2010. Kalenderblättern. Blätter des Herbstes. Winter coming.
Be aware of the leafs on your street.
Der Blick zur Straße
Laterne aus Ostzeiten, warmes Licht mit fahlem Geschmack. Karossen schimmern im Licht.
Die Straße vor meinem Fenster.
Viele Probleme ungelöst. Manche Lösungen ungefragt erhalten. Beispielsweise die Lösung: Ich mach einfach weiter. Hold on.
Ängste, so heißt es, sind wichtig. Angst. Engst. Mit Angst kannste sehr dicht an dir dran sein, wenn du nicht auf der Bremse stehst.
Das kann glücklich machen. Angst und Glück. Das ist keine schlechte Kombination. Mit Angst das Glück bewahren. Engst. Kann ganz dicht dran.