Tja – wie fühl’ ich mich?

Ein schlanker Sproß der Freiheit ist es, der mich im Moment oben hält.

Großes Kino

Diese Kamerafahrt wie sie Wolfgang Petersen kaum besser hin bekommen würde, über Schlachtfelder. Bedachte Schwenks. Achilles kniet vor der Festung und fordert seinen Gegner. Er schreit nach ihm. Am Ende zieren beide Name eine Schrift, die überdauert. Tja, die großen Gespräche.

Am Ende sitzt du deiner Mutter gegenüber und erklärst warum eine Baseline unerläßlich ist. Wenn die Klinge aus dreifach gehärtetem Stahl weiß, wen sie trifft, wenn sie die ‘Baseline’ trifft, dann ist es deine Klinge.

Da geht es nicht mehr um Siege, da geht es um die Klinge.

Die Sehne hier zu durchtrennen wäre eine Frevel.

Die Sehnsucht würde zu groß werden, darum zu bitten, sie möge dir einmal zuhören.

Deswegen eben nicht die Achillessehne.

Tanzen wird dadurch völlig unmöglich.

Be aware of your dreams und be aware to be found them dead on a sunny day.

Ma, deswegen die Brandlöcher auf meiner Decke und die Rotweinflecken nebst Brandloch in deiner Tischdecke.

Danke.

Ma Mag sein Sie spinnt, das weiß ich im Moment, kaum besser als du, aber dieser Wissensvorsprung bringt mich nicht um.

Eine gute Flasche Rotwein am Ende des zweiten Weihnachtsfeiertags mag keine lebesnsrettende Maßnahme sein, lebensverlängernd ist sie schon.

Wie Schön.

Wesentliches konnten wir uns nicht verschweigen.

Kurzer Rock

Als ich vor Lidl stand und mein Fahrrad abstellte, näherte sich eine Gruppe Menschen. Sie machten vor dem Fahrrad halt, das vor mir stand. Ein Herrenrad älteren Datums. Ich sah die drei Personen mir gegenüber und fuhr fort mein Rad abzusperren. Als ich fertig war war klar, hier steht mir vermutlich eine Mutter mit ihrer Mutter und ihrem Sohn gegenüber. Die Mutter trug einen kurzen Rock und bei diesen Beinen wäre es wirklich schade gewesen, sie hätte etwas anderes getragen. “Meinst du wirklich du kannst dieses Rad mit dem kurzen Rock fahren.” frug ihre Mutter.  Sie zögerte, der Sohn grinste – oder vielleicht wird er in ein paar Jahren grinsen.

“Es ist alles eine Frage der Technik.” sagte ich und hoffte ihr damit beispringen zu können. Diese Frau so schien es mir, hat ein bisserl Beistand verdient.

“Genau! Du weißt doch, meine Röcke waren nie länger.”

Zu recht.

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